Begaben wagen


 

Begaben wagen

Ein Konzept zur Förderung besonders begabter Kinder muss in einen größeren Zusammenhang mit der grundsätzlichen Frage nach der schulischen Förderung – welche ja ein allgemeiner Auftrag der Schule ist – gestellt werden.

1. Die Philosophie der Schule, Leitgedanken zur Begabungsförderung

Lernen ist ein sehr individueller Prozess, in dem schon Gewusstes, Bekanntes und Gekonntes mit neuen Informationen und Erfahrungen verbunden und organisiert wird. Kinder nutzen dabei die eigenen Potenziale unterschiedlich. Zur Optimierung der Nutzung gehören Fähigkeiten zur individuellen Lern- und Selbststeuerung sowie Selbsteinschätzung.

„Du bist dann gut, wenn du das leistest, was du zu leisten im Stande bist.“ (Hartmut von Hentig, 1998)

Der im Schulgesetz verankerte Leitgedanke der individuellen Förderung impliziert im Vorfeld das Kennenlernen des „ganzen“ Kindes, die Vielfalt seiner individuellen  Begabungen. Nach Howard Gardners Konzept der „Multiplen Intelligenzen“ und Robert Sternbergs Modell der „Erfolgsintelligenz“ bieten wir jedem Kind die Möglichkeit, seine individuellen Stärken zu finden und zu entwickeln, ganz nach unserem Motto:

„Kastanienpower – in uns steckt die Kraft! Stärken entdecken – Ziele erreichen“

[Auszüge aus dem Konzept 2010/11]

 

Die Förderung begabter Kinder ist ein individueller Prozeß, der mit der Identifikation von Begabungen durch Einbezug aller Entwicklungskomponenten (Kind, Schule, Elternhaus) beginnt. Hierzu werden verschiedene Verfahren eingesetzt und die am Lernprozess des Kindes beteiligten Fachkräfte miteinbezogen. Die Fördermaßnahmen werden daraufhin individuell auf das entsprechende Kind abgestimmt.

 

Da das Konzept zur Förderung besonders begabter Kinder sich dadurch immer wieder verändern muss, ist eine regelmäßige Überarbeitung notwendig. Diese erfolgt am Anfang des nächsten Schuljahres. Das Konzept wird Ihnen nach Abschluss der Überarbeitung hier zur Verfügung stehen.

Sie können sich bis dahin an die Ansprechpartnerinnen Helene Neumann (Schulleitung) und Ann-Kathrin Kaever wenden.

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